Hildegard
JURA Naturheilmittel

 

 

Dr. Gottfried Hertzka

(12.10.1913 - 06.03.1997)

 

Dr. Gottfried Hertzka hat 800 Jahre nach dem Tod von Hildegard von Bingen ihre lateinischen Originaltexte ins Deutsche übertragen. Er war auch der erste, der Hildegards Rezepte in der Neuzeit an Menschen angewandt hat.

1947 kam Dr. Hertzka nach Konstanz, weil er hier im süddeutschen "Dinkel-Land" die besten Möglichkeiten sah, die Hildegard-Heilkunde zu verwirklichen. Heute gibt es in jeder Konstanzer Bäckerei Dinkelbrot, eine Tatsache, die auf die Erkenntnisse Hildegards zurückzuführen ist. Hier wurde 1960 zum ersten mal der inzwischen berühmte "Herzwein" hergestellt. In der Stadt am Bodensee gibt es heute Apotheken, die nach Hildegard rezeptieren, einen Dinkelladen, einen Dachsschuster und einen Hildegard-Hof.

Dr. Hertzka engagierte sich mit großem Elan für die Verbreitung der Hildegard-Heilkunde. Hier sah er die große Chance, Medizin und Theologie (wieder) zu vereinen. Gegen viele Widerstände hat er sich für die Heilkunde, die Heilmittel und die Patienten eingesetzt. Je stärker die Angriffe auf die Hildegard- Heilmethoden wurden, desto größer waren die Erfolge bei Patienten.

Aus diesem Spannungsfeld heraus entstanden zahlreiche Bücher, mit denen Dr. Hertzka die klassische Hildegard Heilkunde populär gemacht hat: "So heilt Gott", "Wunder der Hildegard-Medizin", die "Küchengeheimnisse...", die "Edelsteinmedizin...", das "Handbuch der Hildegard-Medizin" und die "Große Hildegard-Apotheke". Diese Bücher geben die Weisheit Hildegards wieder und sollen als Wegweiser für eine neue Medizin im neuen Jahrtausend dienen.

Dr. Hertzka litt unter einem Tumor, einer Krankheit, der er als Arzt größte Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Nach seinen eigenen Prinzipien hat er sich weder operieren, noch chemotherapieren oder bestrahlen lassen, sondern die Krankheit aus der Hand Gottes angenommen und sich gründlich auf seine Reise vorbereitet.

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